Portrait

Nicole Hitz | Daniela Villiger | Editha Lambert | Andrea Fischer | Rebekka Bräm

a cappella aus zürich

dezibelles aus Zürich singen ein stilistisch breites, sorgfältig assortiertes Repertoire und integrieren Choreografien und komödiantische Elemente in ihre Live-Auftritte. 2009 gegründet, mauserte sich das Ensemble bald zu einem wichtigen Bestandteil der Schweizer A-cappella-Szene und tritt, nach einem 1. Jurypreis in einem renommierten A-cappella-Wettbewerb in Hamburg sowie dem amarcord-Sonderpreis für das beste unverstärkte Stück in Leipzig, immer öfter auch im Ausland auf. 2012 erschien ihr CD-Debüt „sturm & gsang“, die Platte „nachtschattenklänge“ wurde im Herbst 2016 getauft.

dezibelles haben sich dem A-Cappella-Gesang in all seinen Formen verschrieben und spezialisieren sich auf Klangwelten von der Klassik über die internationale Volksmusik bis hin zu Pop und Jazz. Seit 2018 ist das Ensemble in neuer Besetzung unterwegs und erarbeitet, unter der Leitung von Andrea Fischer, massgeschneiderte Arrangements von Werken aus knapp 400 Jahren Musikgeschichte.

genaueres zu bisherigen konzerten, cds und sonstigen erlebnissen ist in der rubrik meilensteine zu finden.

Nicole Hitz / Sopran

Nicole Hitz ist auf dem Hirzel aufgewachsen und studierte Gesang an der Hochschule Luzern sowie am Schweizer Opernstudio der Hochschule der Künste Bern. An der Zürcher Hochschule der Künste studierte sie ausserdem im CAS Praxis Musikpädagogik und bildete sich in CVT – complete vocal technique weiter.

Am Opernhaus Zürich sang die Sopranistin in den „Musikgeschichten“ sowie in „Märchen auf dem Klangteppich“, daneben stand sie unter anderem als Adina in „L’elisir d’amore“ oder Drusilla in „L’incoronazione di Poppea“ auf der Bühne. Nicole ist ferner als Konzertsängerin und Gesangslehrerin tätig.

Die Heimweh-Zürcherin wohnt in Basel, lernt fleissig Armenisch und betätigt sich regelmässig sportlich auf dem Tennisplatz. Zur grossen Freude des Managements gibt sie ausserdem an, Ordnung und Sauberkeit zu mögen.

Rebekka Bräm / Sopran

Die Zürcher Sopranistin absolvierte ihre Bachelor- und Masterstudien mit Schwerpunkt Performance an der Hochschule Luzern. Postgraduale Studien führten sie nach Wien, wo sie sich an der Universität für Musik und darstellende Kunst weiterbildete.

Als Solistin beschäftigt sich Rebekka vor allem mit Oper und war schon als Fiordiligi im Internationalen Opernstudio „Silvio Varviso“ sowie in kleineren Produktion in Luzern und Zürich zu erleben. Sie widmet sich aber auch leidenschaftlich der geistlichen Musik und war im vergangenen Dezember unter der Leitung von Franz Schaffner als Solistin in Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium im KKL Luzern zu hören.

Als einziges dezibelle der alten Garde ist Rebekka ebenfalls für die Geschäftsführung des Ensembles zuständig und übt sich deshalb neuerdings in Zurückhaltung was ihre übrigen Unternehmensgründungen angeht. Sie isst leidenschaftlich gerne (Beef Tatar, Croutons oder Artischocken) und träumt von einem grossen Gemüsegarten mitten in der Stadt.

Daniela Villiger / Mezzosopran

Die Zuger Mezzosopranistin Daniela Villiger entschied sich nach einer musikalischen Jugend vorerst für ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Zürich, welches sie mit einem Bachelor abschloss. Danach zog es sie zurück zum Musical und sie absolvierte ihre Ausbildung an der „London School of Musical Theatre“.

Sie stand in London unter anderem in „Carnival“, „Mr. Christmas“ und „Love & Money“ und in der Schweiz als Katherine in „Hope“, Miss Sherman in „Fame“ sowie als Louise in „La Vie Parisienne“ auf der Bühne. Zur Zeit arbeitet sie teilzeit in einer Eventagentur und singt im Close Harmony Trio „Swinglisch“.

Daniela befasst sich in ihrer Freizeit mit Fotografie und erkundet mit ihrer Kamera die abgelegensten Winkel dieses Planeten. Abschalten kann sie am Besten während ihren Yoga-Übungen oder beim Nachbacken von Grosis Rezepten.

Editha Lambert / alt

Die Altistin Editha Lambert absolvierte ihre Bachelor- und Masterstudien in Gesang und Gesangspädagogik an der Martin-Luther-Universität im deutschen Halle und studiert seit 2017 im Master Performance an der Zürcher Hochschule der Künste.

Ihre Engagements im Bereich Musiktheater führten sie unter anderem an die Bad Hersfelder Festspiele und ans Theaterhaus Bad Lauchstädt. Sie war ausserdem wiederholt als Solistin mit der Staatskappelle Halle Saale zu erleben und ist ebenfalls als Schauspielerin tätig, beispielsweise in der ZDF-Serie Soko-Leipzig.

Editha ist in den unergründlichen Tiefen des weiblichen Gesangs zu Hause und würde, nach einem strategisch platzierten Glas Whiskey, auch im Männerchor nicht weiter auffallen. Wenn sie nicht gerade den neuesten Tanzschritt ausprobiert, ist sie siegesgewiss am Töggelikasten anzutreffen, inmitten philosophischer Exkurse und mit einer Tasse Tee in der Hand, versteht sich.

Andrea fischer / musikalische leitung

Andrea Fischer studierte Schulmusik mit Hauptfach Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste, wo sie sich zudem im Bereich Chorleitung weiterbildete und in diesem Rahmen an Meisterkursen im In- und Ausland teilnahm.

Andrea unterrichtet aktuell an der Kantonsschule Stadelhofen und am Gymnasium Unterstrass und singt in diversen kammermusikalischen Projekten. Von 2009 bis Mitte 2018 war Andrea Fischer ebenfalls sängerisches Mitglied von dezibelles und ist heute für die musikalische Leitung des Ensembles verantwortlich. Zahlreiche der wiedererkennbaren Arrangements stammen ausserdem aus ihrer Feder.

Andrea besteigt in ihrer Freizeit Schweizer Berge und erkundet afrikanische Länder, angesichts pubertierender jugendlicher meditiert sie bereits morgens um sechs im herabschauenden Hund. Sie lebt für heisse Sommertage sowie Datteln im Speck und wäre im übrigen gerne so schlagfertig wie Günter Jauch.

Rebekka Bräm & Andrea Fischer / künstlerische Co-Leitung

Neben ihren Funktionen als musikalische Leitung und Geschäftsführung widmen sich Andrea Fischer und Rebekka Bräm leidenschaftlich der künstlerischen Gesamtkonzeption von dezibelles. Sie haben es sich auf die Fahne geschrieben, dem Publikum jederzeit ein einmaliges A-Cappella-Erlebnis zu bereiten und sprengen dabei regelmässig Stilgrenzen und Aufführungskonventionen.